Stellungnahme zu den Lebenshofabsagen und den Diskussionen darĂŒber

Am 23. Mai 2016 hat das VSD-Dortmund-Orgateam an Hof Butenland und Free Animal eine Absage fĂŒr die Teilnahme am Vegan Street Day Dortmund 2016 geschickt. Diese Entscheidung ist dem VSD-Dortmund-Orgateam nicht leicht gefallen. Wir schĂ€tzen nach wie vor die Arbeit, welche sie jahrelang als Pioniere in diesem Bereich betreiben. Da in 2016 nur viel weniger Platz fĂŒr StĂ€nde zur VerfĂŒgung steht (letztes Jahr mehr als 100, dieses Jahr genau 33) und wir von den 4 angemeldeten Lebenshofprojekten, der Vielfalt an veganen und tierrechtsorientierten Themen halber nur 2 zulassen wollten, haben wir ĂŒberlegt, nach welchem Kriterium wir entscheiden sollten. Wir haben lange darĂŒber diskutiert und haben als Auswahlkriterium die rein vegane Ausrichtung von zwei der Projekten gewĂ€hlt.

Wir haben sicherlich nicht erwartet, dass es eine so umfangreiche Diskussion darĂŒber geben wĂŒrde. Sobald die Aufregung etwas abgeflacht ist und eine sachliche Diskussion zu dem Thema möglich ist, wird das VSD-Dortmund-Orgateam die Entscheidungen intern erneut intensiv diskutieren. Da in den Diskussionen rund um die Absage einige Falschaussagen wiederholt aufgebracht wurden, wollen wir hier ein paar der absurdesten richtigstellen.

Behauptung: Hof Butenland wurde ausgeladen, weil sie ihren alten kranken Kater unvegan ernÀhren.

Richtigstellung: Wie schon in der Einleitung geschrieben, konnten wir Hof Butenland und Free Animal keine Zusage fĂŒr 2016 schicken, weil wir maximal 2 Lebenshofprojekte zulassen wollten und nicht, weil wir konkret Hof Butenland oder Free Animal ausladen wollten. Und natĂŒrlich ist nicht die unvegane ErnĂ€hrung eines alten kranken Katers bei Hof Butenland der Grund. Sondern allein die grundsĂ€tzliche Ausrichtung von Hof Butenland und Free Animal grundsĂ€tzlich unveganes Futter zu verwenden im Gegensatz zu den beiden nun gewĂ€hlten Lebenshofprojekten, die dies nicht tun. Zum Zeitpunkt der Entscheidung stand auf der Hof Butenland-Webseite folgendes: “ZunĂ€chst mal, um der Frage zuvorzukommen, ob wir unseren Hunden und Katzen die vegane ErnĂ€hrung aufzwingen: Nein! Die Katzen haben an mehreren FutterplĂ€tzen die Wahl zwischen veganem und konventionellem Futter.”

Behauptung: Lebenshöfe wurden zugunsten von veganen DönerstÀnden/LifestylestÀnden ausgeladen.

Richtigstellung: Auf der Dortmunder Vegan-Street-Day-Homepage lĂ€sst sich seit geraumer Zeit das neue Konzept des VSD Dortmund ansehen. Dieses neue Konzept ist entstanden durch BerĂŒcksichtigung der zahlreichen konstruktiven Feedbacks von den Besucher*innen aus den letzten Jahren. Dieses Jahr wird es kaum kommerzielle StĂ€nde beim VSD Dortmund geben. Auch EssensstĂ€nde und weitere VerkaufsstĂ€nde sind ganz klar in der Minderheit gegenĂŒber den InfostĂ€nden, und die InfostĂ€nde haben wir insbesondere anhand ihres Beitrags zum Mitmachkonzept ausgewĂ€hlt. Es wird keine große Fressorgie beim VSD Dortmund 2016 geben, sondern wir haben auf eine abwechslungsreiche kleine Auswahl von EssensstĂ€nden geachtet.

Behauptung: ARIWA steckt hinter der Entscheidung, dass Hof Butenland ausgeladen wurde, weil der Vereins-nahe Lebenshof Land der Tiere bevorzugt werden soll.

Richtigstellung: Das VSD-Dortmund-Orgateam hat diese Entscheidung selbstĂ€ndig getroffen. Obwohl ARIWA offiziell der Veranstalter der “Vegan Street Day”-Feste ist, haben der VSD Dortmund und der VSD Stuttgart jeweils ein eigenes Orgateam, welches die Organisation der Feste in Eigenregie durchfĂŒhrt. Es besteht keine personelle Überschneidung zwischen dem VSD-Dortmund-Orgateam und dem Land der Tiere.

Behauptung: Das Orgateam des VSD Dortmund will mit lauter Fressbuden den großen Reibach machen.

Richtigstellung: Der VSD Dortmund 2015 war unter dem Strich ein Verlust und auch weitere VSDs in Dortmund und Stuttgart in den letzten Jahren haben mehr gekostet, als es Einnahmen gab. Die StandgebĂŒhren fĂŒr nichtkommerzielle StĂ€nde wurden in Dortmund schon vor einigen Jahren abgeschafft, so dass diese klar den kommerziellen StĂ€nden gegenĂŒber bevorzugt wurden. Der Verein ARIWA subventioniert das Straßenfest und macht damit keinen Gewinn. Im Rahmen des VSD Dortmund bekommt ARIWA auch keine nennenswerte Menge an neuen Mitgliedern. Der VSD hat das Ziel die vegane Lebensweise und auch Tierrechtsthemen in die Mitte der Gesellschaft zu transportieren.

 

Plugins

Ceebox by Colin Fahrion | http://catcubed.com

jQuery Capty by Washington Botelho dos Santos | http://www.wbotelhos.com

Superfish by Joel Birch | http://users.tpg.com.au/j_birch

columnizer by Adam Wulf | http://welcome.totheinter.net

socialshareprivacy by Heise | http://www.heise.de/extras/socialshareprivacy

NextGEN Gallery by Alex Rabe | http://alexrabe.de

JJ NextGEN jQuery Carousel by JJ Coder | http://wordpress.org/extend/plugins/jj-nextgen-jquery-carousel

jCarousel by Jan Sorgalla | http://sorgalla.com

Fonts

Droid by Ascender Corporation | http://www.ascendercorp.com

Vegur by arro | http://www.fontspace.com/arro